5 Gründe für eine Backup-Strategie für Microsoft 365

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5 Gründe für eine Backup-Strategie für Microsoft 365

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Anastasios ntaflos

Microsoft stellt Kunden eine Vielzahl von Funktionen und Services zur Verfügung. Der Schwerpunkt liegt dabei jedoch auf dem Management der Microsoft 365-Infrastruktur und deren Verfügbarkeit für Ihre Anwender. Die Verantwortung für Ihre Daten liegt hingegen bei Ihnen.

Viele Unternehmen gehen davon aus, dass ihre Daten mit Microsoft vollständig gesichert sind. Dieser Irrglaube kann verheerende Folgen haben, wenn sie deshalb den Schutz ihrer Daten vernachlässigen.

Letztlich müssen Sie selbst sicherstellen, dass Sie Zugriff auf und die Kontrolle über Ihre Daten in Exchange Online, SharePoint Online und OneDrive for Business haben.

Die 5 Gründe


Versehentliche Löschung

Wenn Sie einen Benutzer löschen (möglicherweise versehentlich), gilt diese Löschung im gesamten Netzwerk. Auch seine persönliche SharePoint-Website und seine OneDrive-Daten werden gelöscht.


Aufbewahrungsrichtlinien

Im schnelllebigen digitalen Zeitalter werden Richtlinien regelmäßig geändert. Es ist alles andere als einfach, den Überblick über immer wieder neue Aufbewahrungsrichtlinien zu behalten, ganz
zu schweigen davon, diese zu verwalten. Wie beim vorläufigen und endgültigen Löschen bietet Microsoft 365 nur eingeschränkte Sicherungs- und Aufbewahrungsrichtlinien, mit denen sich Datenverlust nur in bestimmten Situationen vermeiden lässt. Diese Richtlinien eignen sich nicht für den Einsatz als umfassende Backup-Lösung.


Gesetzesvorschriften und
Compliance-Anforderungen

Finanzdienstleistungsinstitute übertreffen fast alle kommerziellen Unternehmen in ihrer Forderung nach strengen Sicherheits-, Compliance- und Governance-Kontrollen. Der Schutz von Daten, Identitäten, Geräten und Anwendungen ist nicht nur entscheidend für ihr Unternehmen, sondern unterliegt auch den Compliance-Anforderungen und Richtlinien von Aufsichtsbehörden


Management von hybriden E-Mail-Anwendungen und Migration auf Microsoft 365

Die eingeschränkten Sicherungs- und Wiederherstellungs-funktionen von Exchange Online bieten keinen ausreichenden Schutz vor schwerwiegenden Angriffen. Durch regelmäßige Backups können Sie sicherstellen, dass eine separate, nicht infizierte Kopie Ihrer Daten zur Verfügung steht, die eine schnelle Wiederherstellung ermöglicht.


Interne und Externe Sicherheits-bedrohungen

Mit dem Begriff „Sicherheitsbedrohung“ werden meist Hacker-Angriffe und Viren assoziiert. Dabei sind Unternehmen auch Gefahren von innen ausgesetzt — und das häufiger, als man denkt. Mitarbeiter können durch vorsätzliches oder unbeabsichtigtes
Verhalten eine Bedrohung darstellen.

Malware und Viren, so zum Beispiel Ransomware, haben Unternehmen weltweit großen Schaden zugefügt. Sie gefährden nicht nur das Ansehen eines Unternehmens, sondern auch den Schutz und die Sicherheit von internen Daten und Kundendaten. Diese externen Bedrohungen werden durch E-Mails und Anhänge in Unternehmen eingeschleust. Nicht immer reicht es aus, die Anwender für die Gefahren zu sensibilisieren — insbesondere dann, wenn infizierte Nachrichten täuschend echt wirken.


Einschränkungen und Problembehandlung

  • Weil „Dateien wiederherstellen“ den Versionsverlauf und den Papierkorb zum Wiederherstellen von OneDrive verwendet, gelten dafür die gleichen Einschränkungen wie für diese Features. Wenn der Versionsverlauf deaktiviert ist, kann „Dateien wiederherstellen“ Dateien nicht auf eine frühere Version wiederherstellen. Informationen zu Einstellungen der Versionsverwaltung finden Sie unter Aktivieren und Konfigurieren der Versionsverwaltung für eine Liste oder Bibliothek.
  • Gelöschte Dateien können nicht wiederhergestellt werden, nachdem sie aus dem Papierkorb der Websitesammlung entfernt wurden – entweder durch manuelles Löschen oder durch Leeren des Papierkorbs.
  • Alben werden nicht wiederhergestellt.
  • Wenn Sie eine Datei oder einen Ordner nach dem Löschen erneut hochladen, überspringt „Dateien wiederherstellen“ den Wiederherstellungsvorgang für diese Datei bzw. diesen Ordner.
  • Wenn einige Dateien oder Ordner nicht wiederhergestellt werden können, wird im Stammordner Ihres OneDrive eine Protokolldatei generiert, um die Fehler zu erfassen. Der Name der Datei beginnt mit „RestoreLog“, gefolgt von einer ID (beispielsweise RestoreLog-e8b977ee-e059-454d-8117-569b380eed67. log). Sie können die Protokolldatei für Ihr Supportteam als wichtige Information bei der Behandlung von eventuell auftretenden Problemen freigeben.

Fazit

Durch die Implementierung von Microsoft 365 profitiert Ihr Business bereits von zahlreichen Vorteilen. Mit der richtigen Backup-Lösung haben Sie zusätzlich uneingeschränkten Zugriff auf Ihre Office 365-Daten sowie vollständige Kontrolle und können das Risiko von Datenverlust vermeiden. Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung 🙂

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