Office 365 heißt jetzt Microsoft 365

Microsoft ersetzt die Abo-Modelle Office 365 Personal und Home durch Microsoft 365 Single und Family. Mit an Bord: eine spezielle Version von Teams.

Microsoft hat einige Neuerungen rund um MS Office angekündigt, die vor allem Privatnutzer betreffen.

Ab dem 21. April werden die Privatkunden-Abos Office 365 Personal (1 Nutzer) und Office 365 Home (bis zu 6 Nutzer) durch zwei neue Abomodelle abgelöst. Sie heißen Microsoft 365 Single respektive Microsoft 365 Family und kosten dasselbe wie ihre Vorgänger, also 69 Euro pro Jahr für die Single-Version und 99 Euro pro Jahr für die Family-Version. Bestehende Abos werden automatisch umgewandelt.

Zu den bisher enthaltenen Office-Programmen und Diensten (z.B. OneDrive) kommen jetzt eine speziell für Familien ausgelegte Version des Kommunikationsprogramms Teams und ein Paket namens „Family Safety“ hinzu.

Letzteres enthält vor allem eine Reihe von Funktionen, die zum Beispiel die Computer-, Smartphone- und Internet-Nutzung des Nachwuchses kontrollieren und steuern sollen. Dazu überwachen sie die Bildschirmzeit auf Android- und Windows-Geräten und der Xbox, listen die Nutzungsdauer von Apps wie Netflix, Spielen, Social-Media- und Messenger-Programmen detailliert auf und erlauben das White- und Blacklisting von Webseiten.

Auch außer Haus soll der Nachwuchs im Auge bleiben: Location Tracker und Geofencing halten besorgte Eltern über das „Wo“ ihrer Kinder auf dem Laufenden; eine Fahrstilanalyse weiß, wie schnell der junge Führerscheinbesitzer dort hingekommen ist. Microsoft betont, dass alle Überwachungsfunktionen Opt-In sind, von den Kindern also ausdrücklich zugelassen sein müssen und von ihnen auch abgeschaltet werden können.

Der Begriff „Microsoft 365“ stand bisher für eine besondere Version von Office 365 für Geschäftskunden, die zusätzlich zu den üblichen Diensten weitere Sicherheitsfunktionen und MDM (Mobile Device Management) enthält. Office 365 wird es nach der Umbenennung der Privatkunden-Abos künftig nur noch in den Business-, Enterprise- und Education-Varianten geben.

Quelle: heise.de und Microsoft

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