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Module statt Apps

Microsofts neue Fluid-Office-Dokumente sind da

Eine Disruption steht kurz bevor. Microsoft beginnt mit dem Rollout des Fluid-Frameworks in Microsoft Teams, Onenote, Outlook und Whiteboard. Künftig arbeiten wir nur mehr mit Blöcken aus Office-Inhalten.

Es ist das Ende des Microsoft Office wie wir es seit Jahrzehnten kennen. Der Hersteller bringt sein Fluid-Framework zum Einsatz. Microsoft hatte Fluid erstmals im vergangenen Jahr vorgestellt.

Inhalte verlassen Apps und werden zu eigenständigen Blöcken

Fluid ermöglicht es Blöcken von Office-Inhalten, unabhängig voneinander und unabhängig von ihrer Ausgangs-App, etwa Word, im Web zu existieren. Das Arbeiten an Dokumenten geht weg von der Themenzentrierung, die durch die App vorgegeben war, hin zu dem, was kollaborativ arbeitende Teams im jeweiligen Moment brauchen. Das kann ein kleiner Word-Block neben einem Excel-Block oder einer Aufgabenliste sein.

Anstelle von Tabellen, Texten, Diagrammen oder Listen, die statisch und an bestimmte Dokumente über bestimmte Apps gebunden sind, sind Fluid-Komponenten kollaborative Module, die über verschiedene Anwendungen hinweg existieren. Microsoft wird sie zunächst für die Kollaborationslösung Teams verfügbar machen. Dort sollen sie in Meetings und Chats eingebettet werden können. Microsoft bezeichnet das Konzept als eine neue „Leinwand für die Zusammenarbeit“.

Inhaltsmodul im Teams-Chat. (Animation: Microsoft)

Quelle: Microsoft

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