Microsoft 365 Copilot Scenario Library: Praxis statt Folien

Am 15. September zeige ich bei der M365Con, wie aus der Microsoft 365 Copilot Scenario Library ein übertragbarer Sales-Arbeitstag wird.

M365Con Expert Session

Copilot Scenario Library: Praxis statt Folien

Die Copilot Scenario Library im Praxiseinsatz: Am 15. September übersetze ich Microsofts Szenarien in einen realistischen Sales-Arbeitstag – mit Kontext, Grenzen und konkreten nächsten Schritten.

Microsoft 365 CopilotScenario LibrarySalesAdoption

Die Copilot Scenario Library im Praxiseinsatz ist für mich eine Brücke zwischen einer guten Idee und einem Arbeitsablauf, den ein Team wirklich ausprobieren kann.

Am 15. September 2026 von 17:00 bis 17:45 Uhr zeige ich bei der M365Con D-A-CH, wie diese Brücke konkret aussieht. In meiner Expert Session „Best Practices zum Nachmachen“ begleiten wir einen typischen Sales-Arbeitstag. Dabei betrachten wir nicht nur einzelne Prompts. Wir verbinden Analyse, Kommunikation und Entscheidungen zu einem nachvollziehbaren Ablauf.

Ankündigung der M365Con Expert Session von Anastasios Ntaflos zur Microsoft 365 Copilot Scenario Library am 15. September 2026
Meine M365Con Expert Session am 15. September 2026.

Warum die Scenario Library mehr als eine Ideensammlung ist

Viele Copilot-Projekte starten mit einer verständlichen Frage: Welche Anwendungsfälle lohnen sich für uns? Häufig folgen allgemeine Demos oder lange Listen möglicher Aufgaben. Das inspiriert, reicht aber selten für eine belastbare Entscheidung. Denn zwischen „Copilot kann eine E-Mail entwerfen“ und einem besseren Vertriebsprozess liegt viel Arbeit.

Die Microsoft Scenario Library schafft dafür eine brauchbare Struktur. Sie ordnet Szenarien nach Funktionen und Branchen. Außerdem zeigt sie, welche Produkte zu einem Szenario passen. Für Sales gibt es zum Beispiel Customer Engagement, Lead Generation, „Day in the Life“, Follow-up und Upselling sowie Negotiation & Closing.

Wertvoll wird die Library, wenn ein Team ein Szenario auswählt und es mit den eigenen Rollen, Informationen und Entscheidungen abgleicht. Genau dort beginnt die eigentliche Einführung.

Was wir in der Expert Session durchspielen

Für die Session nutze ich bewusst einen typischen Sales-Arbeitstag. Informationen müssen zusammengetragen, Kundentermine vorbereitet, Inhalte abgestimmt und nächste Schritte kommuniziert werden. Gleichzeitig ist jeder Schritt von Datenqualität und Kontext abhängig.

  • Analyse: Welche Kundeninformationen, E-Mails, Chats und Dokumente sind relevant?
  • Vorbereitung: Wie entsteht aus verteiltem Wissen ein belastbarer Überblick?
  • Kommunikation: Wie lassen sich Entwürfe schneller erstellen, ohne Ton und Freigaben aus der Hand zu geben?
  • Entscheidung: Welche nächsten Schritte sind plausibel, und was muss ein Mensch prüfen?
  • Transfer: Wie wird aus einem Microsoft-Beispiel ein Szenario für den eigenen Vertrieb?

Mir ist wichtig, dass Du nicht nur eine schöne Demonstration siehst. Du sollst erkennen, welche Fragen Du anschließend im eigenen Unternehmen stellen musst. Dazu gehören Berechtigungen, Quellen, Rollen, Qualitätskriterien und ein sinnvoller Pilot.

Copilot-Einführung beginnt nicht mit dem perfekten Prompt

Prompts sind wichtig. Trotzdem scheitern Copilot-Initiativen selten nur an ihrer Formulierung. In Projekten sehe ich häufiger andere Hürden: Inhalte sind veraltet, Zugriffe zu weit gefasst, Prozesse nicht eindeutig oder Erwartungen nicht abgestimmt. Dann beschleunigt Copilot zwar eine Aufgabe, verbessert aber nicht automatisch das Ergebnis.

Ein gutes Szenario verbindet Aufgabe, Daten, verantwortliche Person und ein überprüfbares Ergebnis.

Deshalb verwende ich die Scenario Library nicht als fertige Blaupause. Ich sehe sie als Startpunkt für ein strukturiertes Gespräch. Welche Aufgabe kostet heute unnötig Zeit? Welche Informationen liegen bereits in Microsoft 365? Wer beurteilt die Qualität? Und woran merken wir nach einem Pilot, ob der Ablauf besser geworden ist?

So nutzt Du die Scenario Library nach der Session

  1. Wähle eine Rolle und ein konkretes Ziel. „Sales produktiver machen“ ist zu breit. „Kundentermine mit vorhandenem Wissen vorbereiten“ ist prüfbar.
  2. Ordne die Quellen zu. Kläre, welche E-Mails, Meetings, Dateien oder Systeme relevant sind.
  3. Prüfe Berechtigungen und Qualität. Copilot darf vorhandene Zugriffe nutzen. Deshalb müssen Zugriffsmodell und Inhalte stimmen.
  4. Definiere menschliche Kontrolle. Lege fest, wer Aussagen, Zahlen und externe Kommunikation freigibt.
  5. Teste mit wenigen Personen. Sammle konkrete Rückmeldungen, bevor Du skalierst.

Für wen sich die Session lohnt

Die Session richtet sich an alle, die Microsoft 365 Copilot nicht nur zeigen, sondern sinnvoll einführen möchten: Verantwortliche für Modern Work und Adoption, IT-Leitungen, Microsoft-365-Teams, Sales-Verantwortliche sowie Beraterinnen und Berater. Technisches Vorwissen ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Wenn Du erste Copilot-Erfahrungen gesammelt hast, bekommst Du ein Raster für die nächste Stufe. Wenn Du noch am Anfang stehst, erhältst Du einen konkreten Weg von der Szenarioauswahl zum Pilot. Und wenn Du skeptisch bist, bist Du ebenfalls willkommen. Kritische Fragen zu Grenzen, Daten und Übertragbarkeit gehören zu einer guten Einführung.

Mein Ziel: ein umsetzbarer nächster Schritt

Nach 45 Minuten sollst Du nicht mit zwanzig neuen Use Cases nach Hause gehen. Mir ist ein gutes Szenario lieber, das Du mit Deinem Team prüfen kannst. Du sollst wissen, wo Du in der Library startest, welche Annahmen Du hinterfragst und wie Du aus einer Demo einen kontrollierten Praxistest machst.

Wir sehen uns am Dienstag, 15. September 2026, um 17:00 Uhr bei der M365Con D-A-CH. Sichere Dir Dein Ticket und bring gern ein eigenes Szenario oder eine konkrete Frage mit.

Quellen und weiterführende Links